METALLBESCHICHTUNG

Tauchen

UMTAUCHEN mit W-PVC

Verfahrensbeschreibung:
Das umtauchen von Metallteilen ist immer dann sinnvoll, wenn die Teilekonturen sehr unterschiedlich und die Montage von Standardschutzkappen oder Griffen schlecht oder gar nicht möglich ist. Ebenfalls ist eine mechanische Verbindung zwischen Beschichtungsmaterial und dem Metallteil durch Hinterschnitte möglich. Auf Wunsch können wir das Metallteil vor der Verarbeitung mit einem Haftvermittler ausrüsten, um eine besondere Haftung zu erreichen. Einige Anwendungsbeispiele haben wir nachstehend abgebildet. Dieses Verfahren zeichnet sich durch hohe Flexibilität und kostengünstige Vorrichtungskosten aus und ist deshalb auch für kleinere Auflagen geeignet. Die Bearbeitungstemperatur der zu beschichtenden Metallteile liegt zwischen 220° und 350° C (bei W-PVC) und bei ca. 50° – 80° C (bei Latex), je nach Kontur und gewünschter Ausführung (Wanddicke von 1,0 – 3,0 mm). Die zu beschichtenden Teile können eine maximale Länge von 1.000 mm haben. Da es sich bei jeder Anwendung um eine Sonderanfertigung handelt, ist eine intensive Abstimmung, möglichst mit Vorlage von Mustern, vor Angebots bzw. Auftragsvergabe notwendig.

Material:
Weich PVC, im Tauchverfahren verarbeitet, hat eine Temperaturbeständigkeit von – 25 bis + 65°C. Sondermaterialien bis + 150° sind bei Mindestmengen lieferbar. Weich PVC ist gegen die meisten Säuren beständig, hat aber nur eine eingeschränkte Ölbeständigkeit und verfügt über eine bedingte Witterungsbeständigkeit, hierfür eignet sich am besten die Farbe schwarz (ein Sondermaterial mit UV-Stabilisator steht bei Mindestmengen ebenfalls zur Verfügung). Die eingesetzten Rohstoffe liegen im Härtebereich von ca. 70° bis 85° Sh A – Sonderhärten sind auf Anfrage möglich.


Klicken Sie auf unten stehendes Rubriken-Bild für eine Beispiele-Ansicht.

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